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Kundgebung am 22.1. Internationaler Tag für Solidarität mit trans* Personen im Knast // Rally on January 22nd for the Trans* prisoner’s day of action and solidarity

(English below)

Am 22. Januar ist der internationale Tag für Solidarität mit trans* Personen im Knast – der „trans* prisoner day of action and solidarity“. Zeigt eure Solidarität kommt um 17.00 Uhr zur Kundgebung vor der JVA Pankow (Borkum- Ecke Arkonastraße).

Seid laut mit uns um drinnen gehört zu werden!

Wir wollen auf die Situation von trans* Personen im Knast aufmerksam machen. Lassen wir uns nicht auf die Logik ein, dass es Menschen gibt die in den Knast gehören und auf die angebliche Selbstverständlichkeit, dass Knäste für Sicherheit sorgen! Kein Knast steht für immer.

ENGLISH:

The 22nd of January is the international day of solidarity with trans* people in prison – the „trans* prisoner day of action and solidarity“. Show your solidarity and come to the rally in front of the prison in Pankow (Borkum- corner Arkonastraße) at 5pm.

Let’s be loud so people inside the prison can hear us!

We want to draw attention to the situation of trans* people in prison.
Nobody belongs in prison – let’s fight the misconception that prisons provide security! No prison lasts forever.

Ein Artikel über unser Arbeit

Eine ehrenamtliche Gruppe aus Berlin hat einen Ratgeber für trans* Personen in Haft herausgebracht. Die Broschüre dient als Information für trans* Personen, die inhaftiert sind sowie für interessierte Menschen, die im Justizvollzug arbeiten. Der Ratgeber informiert fundiert zu Fragen der Trans* Identität. Den rechtlichen Regelungen und den Zugang zu medizinischen Leistungen sind ein Kapitel gewidmet.

Trans* ist ein Überbegriff für transgeschlechtlich, transgender, transsexuell oder nicht-binär. Gemeint sind Menschen, deren Geschlecht nicht oder nicht nur mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde, übereinstimmt. Die Broschüre kann zur Weiterbildung und Informationen für einen sensibleren Umgang mit inhaftierten Trans* Personen verwendet werden. In der engen Welt des Gefängnisses treffen Welten aufeinander, die „draußen“ wie hinter Mauern nachwievor als fremd erscheinen.

Mehr Lesen: https://gefaengnisseelsorge.net/ratgeber-trans

Zu queer fürs Gefängnis

Von Christian Schmacht

Vor sechs Monaten in Müchen: Eine Frau tritt aus einem Haus. Vielleicht fährt sie auch in ihrem Auto. Sie wird von der Polizei kontrolliert und daraufhin verhaftet. Sie kommt in Untersuchungshaft und landet im Männergefängnis. Wird dort in die Einzelhaft gesteckt. Erst nach sechs Monaten berichtet die Presse über diesen merkwürdigen Skandal.

Die trans Frau Diana O. wurde im Frühjahr dieses Jahres in München verhaftet, nachdem sie nervös ein Bordell verlassen haben soll. Ist sie Sexarbeiterin? Kundin? Oder ohne Zusammenhang in der Nähe eines Bordells angetroffen worden? Welche Rolle spielt ihre angebliche Nervosität?

Mehr lesen:
https://missy-magazine.de/blog/2019/11/19/zu-queer-fuers-gefaengnis/

Informationen für Transmenschen in Haft (pdf)

Infos zum lesen, drucken + teilen:

Informationen Fur Transmenschen in Haft (pdf)

Ihr könnt die Broschüre auch hier bestellen / you can order the brochure also here.

Transmensch nach Weigerung, sich von Bullen im Genitalbereich durchsuchen zu lassen, in den Knast gesteckt

Mensch erscheint pünktlich zur Gerichtsverhandlung wegen angeblichem Waffenbesitz und angeblichem Widerstand gegen Bullen +++ Mensch soll nach misgendern von männlich gelesenen Bullen durchsucht werden +++ Mensch möchte sich nicht von ihnen im Genitalbereich anfassen lassen und wird darauf in den Knast gesteckt

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